Aktuelles (16. Oktober 2014)

MahJongg-Rechner. Das, was der normale Computer-Nutzer als "MahJongg" kennt, ist eigentlich eine Patience mit MahJongg-Steinen. Das "richtige" Mahjongg wird zu viert gespielt. Zuerst wird aus den 144 Steinen eine Mauer gebaut. Man würfelt aus, welchem Spieler welche Windrichtung zufällt, der "Osten" beginnt und teilt jedem Mitspieler aus dieser Mauer seine Steine zu. Bei jedem Zug nimmt ein Spieler einen Stein (aus der Mauer oder den vom letzten Mitspieler abgelegten) auf und versucht, aus seinen Steinen Dreier- (oder Vierer-) Gruppen zu blilden. Wer das kann – und dazu ein "Schluss-Paar" hat – sagt "MahJongg" und hat gewonnen. Soweit so ähnlich wie Rommée. Aber jetzt geht das Rechnen los: Für jeden Spieler wird sein individuelles Ergebnis aus der Wertigkeit der gebildeten Dreier- (oder Vierer-) Gruppen errechnet. Anschließend rechnet jeder mit jedem ab und erhält (oder bezahlt) die Differenz der jeweils eigenen Ergebnisse. Mit zwei Ausnahmen: Der Osten bekommt und bezahlt doppelt. Und der Gewinner bekommt nicht nur die Differenz, sondern von jedem Mitspieler seinen komplettes Ergebnis. In unserer "historischen" MahJongg-Version gibt es einen Haufen verschiedenfarbiger Stäbchen, die so eine Art Währung bilden. Da die Ergebnisse aber bisweilen recht hoch ausfallen, kommt man mit den Stäbchen nit weit. Außerdem ist das ganze Abrechnen nach den jeweiligen Spielen doch ziemlich langwierig und störend. Deshalb habe ich ein Programm für den "stäbchenlosen Zahlungsverkehr" geschrieben, in das man die jeweiligen Spielergebnisse einträgt, außerdem markiert, wer Osten war und wer "Mahjongg" gesagt hat. Danach übernimmt das Programm die Berechnung und gibt den neuen Spielstand aus. Dieses Programm kann man hier herunterladen für Mac und für Windows (wobei ich selber ausschließlich mit Mac arbeite und deshalb die Windows Version nicht wirklich testen kann). – Die Hinweise zu Yincheng (siehe unten) gelten sinngemäß auch für dieses Programm.

• 10.08.2013: Raider heißt jetzt Twixx und aus Realbasic wurde Xojo – und plötzlich kann ich aus demselben Code Programme für Mac und für Windows erzeugen. Insofern: Wer möchte kann jetzt auch eine Windows-Version von Yincheng herunterladen und ausprobieren. Da ich selber Windows nur unter Parallels Desktop verwende, würde ich mich über Rückmeldungen sehr freuen.

• 18.05.2013: Die Dimensionen des Yincheng-Spielfelds waren ursprünglich für mein iBook G4 konzipiert. Auf dem 27-Zoll iMac sah das dann aber doch recht winzig aus. Und weil mit dem Alter die Augen auch nicht besser werden, wurde es Zeit für eine größere Version. Ich bin mit der Farbe der Steine noch nicht wirklich zufrieden. Aber die größere Version ist zumindest schon benutzbar. Außerdem merkt sich Yincheng jetzt die letzte Einstellung in Bezug auf Spielfeld-Größe und Ton an / Ton aus.

Über Yincheng

• Vor langer, langer Zeit, im letzten Jahrhundert – ach was sage ich: im letzten Jahrtausend! – als die Menschen (naja, zumindest einige) beim Namen „Atari“ noch an Computer dachten (sofern sie diesen Namen überhaupt jemals gehört hatten…), da gab es schon einmal ein Spiel mit diesem Namen. Es wäre nur eines von vielen (auch damals schon und auch für den Atari verfügbaren) MahJongg-Programmen gewesen, hätte Yincheng nicht eine ganz besondere Spielvariante gekannt. Doch diese Variante starb mit dem Atari, denn bereits unter „Magic“ bzw. „MagicMac“ lief Yincheng nicht mehr. Jetzt darf die Welt aufatmen ;-) Yincheng ist wieder da und läuft unter Mac OS X!

Spielfeld

[Das kleine Spielfeld in Originalgröße]

• Die Spielregel von Yincheng: Alle 144 MahJongg-Steine werden in 9 Reihen à 16 Steinen offen auf den Tisch gelegt. Man darf jeweils zwei gleiche Steine weglegen, sofern sie sich durch eine Linie verbinden lassen, die maximal zwei rechte Winkel enthält und keinen anderen Stein berührt. D.h. die gedachte Verbndiungsline kann entweder ganz gerade sein, einen "Bogen" beschreiben oder wie ein Blitz aussehen.

Im obigen Beispiel könnten z.B. die beiden am unteren Rand liegenden "4 Sonne" oder "9 Zahl" zusammen weggelegt werden, außerdem die beiden "7 Bambus" (3. Reihe von unten, 5./6. Stein von links). Und wenn diese "7 Bambus" weggelegt sind, dann hat man die Wahl, ob man die beiden nebeneinander liegenden "5 Sonne" (4. Reihe von unten. 4./5. Stein) oder aber die beiden übereinanderliegenden (2. Reihe von unten, 5. Stein von links sowie 4. Reihe von unten, 5. Stein von links) weglegt – die dazwischenliegende "7 Bambus" ist ja schon weg…

• Die Spielsteine sind jeweils vierfach vorhanden: Von den Farben „Sonne“, „Bambus“ und „Zahl“ gibt es jeweils die Steine von 1 bis 9. Nebenbei: Traditionell ist auf der „Eins Bambus“ übrigens ein Hanfsperling dargestellt, auf chinesich: Mah Jongg. Es gibt die vier Winde „Osten“ (E), „Westen“ (W), „Süden“ (S) und „Norden“ (N), außerdem drei Sorten Drachen in rot, grün und blau (bzw. schwarz). All diese Steine sind jeweils viermal vorhanden. Dazu kommen vier (einzelne!) Jahreszeitensteine (rote Zahl rechts oben) und vier (ebenfalls einzelne) Blumensteine (schwarze Zahl links oben). Weil es jeden Blumen- bzw. Jahreszeitenstein ja nur einmal gibt, können je zwei Blumen- bzw. Jahreszeitensteine miteinander weggelegt werden.

Die Spielsteine:

Sonne:         

Bambus:         

Zahl:         

Drachen:   

Winde:    

Blumensteine:    

Jahreszeitensteine:    

Hinweise:

• Beim ersten Start von Yincheng unter Mac OS 10.8 werden Sie möglicherweise darauf hingewiesen, daß dieses Programm von keinem von Apple zertifizierten Entwickler stammt. In diesem Fall klicken Sie mit der rechten Maustaste (bzw. mit gedrückter ctrl-Taste) auf das Yincheng-Programmsymbol und wählen im erscheinenden Menue die Option „Öffnen“. Wieder erscheint eine Warnmeldung, doch diesmal haben Sie die Möglichkeit, das Programm trotzdem zu starten.

• Das Spiel geht nicht unbedingt auf! Die Spielsteine werden nicht „konstruiert“, sondern alleine nach dem Zufallsprinzip verteilt (eben gemischt). Deshalb kann es natürlich sein, daß ein Spiel nicht lösbar ist, aber so ist halt das Leben. Diese Verteilung nach dem Zufallsprinzip kann gelegentlich dazu führen, daß das „Mischen“ etwas länger dauert. Aber keine Panik: die Wahrscheinlichkeit, daß überhaupt keine Verteilung zustande kommt, ist zu vernachlässigen!

• Das Kleingedruckte: Der Autor übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Schäden, die im Zusammenhang mit diesem Spiel auftreten. Es werden keine Zusagen gemacht bezüglich der Brauchbarkeit dieses Programmes zu irgendeinem Zweck. Und wer morgens nicht aus den Federn kommt, weil er die ganze Nacht Yincheng gespielt hat, ist „selber schuld“, basta! In diesem Text werden verschiedene vermutlich geschützte Namen zum Zwecke der Information verwendet. Daraus allerdings darf nicht geschlossen werden, daß diese Namen oder Marken frei von Rechten Dritter sind.

• Derzeit ist Yincheng noch in der Beta-Phase. Insofern ist noch damit zu rechnen, daß irgendetwas anders funktioniert als erwartet. Andererseits funktioniert es schon so gut, daß einige Leute es seit Jahren begeistert spielen…

• Alle Rechte an Yincheng liegen beim Autor des Spieles. Yincheng darf kostenlos benutzt und weitergegeben werden. Trotzdem ist das Spiel keine Freeware sondern „Postcard-ware“. D.h. über eine Ansichtskarte von Deinem Wohnort, Deinem Lieblings-Urlaubsort (oder so) würde ich mich sehr freuen!

• Vor Veröffentlichungen in Sharewaresammlungen, auf CD usw. ist eine schriftliche Genehmigung des Autors einzuholen.

Viel Spaß mit Yincheng wünscht

Rüdiger Jung, Meisenweg 28, 48734 Reken, Deutschland

Download Mac: aktuell ist Yincheng 0.99a/18.05.2013

Download Win: Yincheng 0.99a/19.05.2013

© Rüdiger Jung 2009 - 2014